Mongolei: Besuch bei den Nomaden

Weiß und rund stehen sie wie Tupfer in der mongolischen Landschaft. Die Jurten der Nomaden sind von außen total unscheinbar. Aber von innen gleichen manche von ihnen einem kleinen Sommerpalast.  Eindrücke von einem Besuch bei einer nomadischen Familie am Hovsgol-See. „Mongolei: Besuch bei den Nomaden“ weiterlesen

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Verantwortlicher, Öko- oder doch nachhaltiger Tourismus? Die Verwirrungen bei der Definition des Tourismus, den wir wollen [DE/EN)

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Wenn ich Nachhaltigen Tourismus unterrichte, scheint es eines der schwierigsten Dinge für die Studierenden zu sein, den Unterschied zwischen Ökotourismus und Nachhaltigem Tourismus zu verstehen. Die Erklärung klingt eigentlich einfach: Ökotourismus ist eine Form des Tourismus, wie etwa Badetourismus, Kreuzfahrttourismus, Kulturtourismus etc., Nachhaltiger Tourismus ist eine Vision, eine Forderung für alle Tourismusformen.

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Kirgistan – Community Based Tourism in Zentralasien

2012 trägt die Naturfreunde Internationale (NFI) im Rahmen eines Projekts der Europäischen Union mit ihrer Expertise in Kirgistan zur Entwicklung von staatlichen Lehrgängen und Berufsausbildungen im Bergtourismus bei. Junge Menschen werden zu TrägerInnen, Outdoor-KöchInnen, Tourismusguides und ReisemanagerInnen ausgebildet. So werden Einkommensmöglichkeiten in armen ländlichen Regionen geschaffen.

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Das Weltsozialforum 2013 in Tunis [de/en/fr]

Weltsozialforum 2013, Tunis
Weltsozialforum 2013, Tunis

Das Weltsozialforum ist als eine Gegenveranstaltung zu den Gipfeln der WTO (Welthandelsorganisation), dem WEF (Davoser Weltwirtschaftsforum) und den jährlichen Weltwirtschaftsgipfeln der Regierungschefs der G8-Staaten zu verstehen.
Zum ersten Mal fand es 2001 in Porto Alegre, Brasilien, statt. „Das Weltsozialforum 2013 in Tunis [de/en/fr]“ weiterlesen

Schnorchlereien

Genau genommen gibt es dieses Wort ja gar nicht. Zumindest nicht im Duden. Trotzdem, es gefällt mir. So sehr sogar, dass ich gleich googlete (gibts im Duden auch nicht), wo der Schnorchel herkommt. Ich fand mehrere Erklärungen. Gemäß Duden leitet sich der Schnorchel von Schnorgel oder Schnörgel = Mund, Nase, Schnauze ab. Andere Quellen verweisen auf das althochdeutsche Wort snore (Nase, schnarchen) und sogar der jiddische Schnorrer (Geizhals) muß herhalten. Was der mit einer Nase oder dem Schnorchel zu tun hat, wollte ich dann nicht mehr wissen. Auch nicht, weshalb die Franzosen den U-Bootbelüftungsschacht le schnorchel nennen und kein frankofones Wort verwenden.

Massen-Schnorchlerei in Ko Chang

Zurück zu den Schnorchlereien. Das Wort kam mir in den Sinn, als ich in meinen digitalen Fotoalben stöberte. Ich suchte bloß nach hübschen Strandaufnahmen, als ich über ein paar Bilder der Insel Ko Chang stolperte. Bilder eines Schnorchelausfluges. Ganz einfach „Schnorchlereien“… Ich hatte diesen irrwitzigen Schnorchelausflug eigentlich schon vergessen. Dabei machte ich ihn erst vor zwei Monaten. Schnorchlereien sind sonst immer Höhepunkte einer Reise. Warum aber verdrängte ich diesen Ausflug in Neptuns tropisches Reich? Ich würde mich sogar an einen Tiefseegang in der Hotelbadewanne mit Hilton-Entchen und Taucherbrille erinnern. Ich weiß es schon. Es war, was wir in Österreichs Bergen den touristischen Almauftrieb nennen. Massentourismus par excellance, die Mega-Schnorchlerei im Golf von Thailand. „Schnorchlereien“ weiterlesen

Der Elefantendoktor

Ein Elefant frisst täglich ungefähr 10% seines Eigengewichtes. Bei einem ausgewachsenen Tier können das über 300 Kilogramm pflanzlicher Nahrung sein! Ich müsste 8,5 Kilo Nusskuchen, Pizza und Salat verdrücken, um da mithalten zu können.

Der Elefantendoktor
Der Elefantendoktor

„Wir dürfen ihnen aber nicht jede Grasart füttern. Elefanten sind sehr wählerisch und auch die Nährstoffe müssen ausgewogen sein“, sagt Dr. Samart Prasitphon, ein ausgebildeter Tierarzt. Er begann seine Arbeit mit den klugen Dickhäutern in Surin, Thailands traditioneller „Elefantenhauptstadt“ im Nordosten des Landes. Dort war er im Department for Livestock Development beschäftigt, einer staatlichen Institution, die auch Tierhospitäler unterhält. Nach ein paar Jahren ging Dr. Prasitphon nach Westthailand, wo man bereits über eine Anlage für gestrandete Elefanten in der Provinz Kanchanaburi diskutierte. Vorbild waren und sind ein Projekt in Surin und das Elefantenkrankenhaus Lampang in Nordthailand. Nach seiner Ankunft kümmerte sich der Tierarzt zuerst einmal um die Elefanten in den zahlreichen Elephants & Rafting Camps der touristisch gut erschlossenen Provinz Kanchanaburi. Als Angestellter beim Department for Livestock Development sah er die Notwendigkeit einer besser zu koordienierenden medizinischen Versorgung der lokalen Arbeitselefanten.

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