Conference on Education for Sustainable Development…

… in Support of Cultural Rapprochement and Biodiversity

Zwischen 24. und 26. Jänner fand in Muscat/Oman eine internationale Konferenz zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Unterstützung kultureller Annäherung und Biodiversität statt. Der Titel der Konferenz verrät bereits die Bandbreite der Themenbereiche. Es sollte eine Brücke zwischen Bildung, Weltkulturerbe, Biosphären, nachhaltiger Entwicklung und Tourismus gebaut werden. Organisiert und finanziert wurde die Konferenz vom omanischen Bildungsministerium und der UNESCO. Nachhaltiger Tourismus wurde als zentrales Thema in vielen Präsentationen vorgetragen und diskutiert.Konferenz Logo

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Grand Canyon

Als ich am 10. November 2010 zum ersten Mal in Muscat landete, wusste ich noch nicht viel über den Oman. Wikipedia verriet mir, dass das Land am südöstlichen Spitz der arabischen Halbinsel mit 310,000 km² nicht ganz viermal so groß wie Österreich ist und weniger als 3 Millionen Menschen dort lebten. Dennoch freute ich mich schon Monate vorweg auf die endlosen Sanddünen und die bizzare Bergwelt. Was es alles zu sehen gäbe, verriet mir bereits im Sommer die Reiseliteratur, die ich mir zulegte. Immerhin wusste ich seit dem Frühjahr 2010, dass mich mein nächster Job in dieses Land bringen würde. Damals sagte ich zu, als Mitglied eines kleinen Entwicklungsteams in den Oman zu gehen. Tourismus sollte mein Fachbereich sein, den ich mit anderen Kollegen abdecken würde… „Grand Canyon“ weiterlesen

Tourismus und Frieden – Quo vadis Thailand

Viele mittlerweile populäre Urlaubsländer in Südostasien waren vor wenigen Jahren noch Orte des Krieges, der Zerstörung und ethnisch-politischer Konflikte. Es seien nur einige kurz in Erinnerung gerufen:
Der Vietnamkrieg endete vor 34 Jahren. Der Laoskrieg endete ebenso 1975. Beide Länder blieben daraufhin jedoch für ein weiteres Jahrzehnt praktisch geschlossen. Die Roten Khmer Kambodschas wurden 1978 nach 4-jähriger Schreckensherrschaft (Nachlese zu Tuol Sleng) von vietnamesischen Truppen gestürzt. Die vietnamesische Besetzung des Landes endete schließlich 1989. Die letzten Widerstandskämpfer der Roten Khmer ergaben sich erst zwischen 1996 und 1999. Bis zum heutigen Tag gibt es noch immer bewaffnete Konflikte in Teilen Burmas und zahlreiche Distrikte des Unionsstaates sind nachwievor gesperrt (Nachlese: Tourismus und Frieden – Eine Reise in den Eastern Shan State Burmas). Selbst in jenen Ländern, die in den letzten Jahrzehnten keine großräumigen militärischen Auseinandersetzungen sahen, gab es häufig blutige Regierungsumstürze, lokal begrenzte Rebellenscharmützel, Proteste und Bombenattentate. Thailand, Indonesien und die Philippinnen zählen zu diesen Nationen. „Tourismus und Frieden – Quo vadis Thailand“ weiterlesen

Tourismus und Frieden – der Tempelkrieg

Vor 1000 Jahren wussten die Priester und Baumeister des einst riesigen Khmer-Reiches nicht, was sie anrichteten, als sie hinduistisch-religiöse Tempelanlagen auf einer Hügelkette nördlich der grandiosen Hauptstadt Angkor errichteten. Sie konnten nicht einmal erahnen, dass sich Jahrhunderte später zwei unabhängige Nationen um genau diese Tempelanlagen streiten würden: Thailand und Kambodscha. Die Namen der Tempel: Prasat Preah Vihear und Prasat Ta Muean Tom. Grund der Uneinigkeit: Das ist eine lange Geschichte…

Ort des Konflikts - die lange Grenze zwischen Thailand und Kambodscha
Ort des Konflikts – die lange Grenze zwischen Thailand und Kambodscha

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Tourismus und Frieden – Reise in den Eastern Shan State Burmas

 

Ein schwer geprüftes Land

Es vergeht kein Jahr ohne negative Schlagzeilen aus der politischen Welt Burmas. Seit 1962 regiert das Militär und verhindert mit brutaler Gewalt jeden Versuch der Opposition, das Land wieder von diesem Joch zu befreien. Die ganze Welt kennt den Leidensweg der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. 1990 errang sie bei freien Wahlen mit ihrer Partei National League for Democracy einen Erdrutschsieg. Wenige Monate danach erklärte das Regime in Rangoon das Wahlergebnis für ungültig und schlug die folgenden Proteste blutig nieder. 14 der letzten 20 Jahre verbrachte Aung San Suu Kyi unter Hausarrest und erst vor wenigen Wochen wurde sie zu weiteren 18 Monaten Ausgangssperre verurteilt. Ein schlechtes Vorzeichen für die kommenden Wahlen im Jahr 2010.

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Homestay

Nach einem „Ausritt“ in den Eastern Shan State Myanmars (Bericht hier), bereise ich nun wieder den Mekong. Ich habe das letzte Teilstück meiner langen Tour in Angriff genommen – den Mekong entlang der nordostthailändisch-laotischen Grenze. „Homestay“ weiterlesen