Wanderschuhe oder Barfußschuhe – ein Wanderschuhtest am Zöllnerweg in der Bretagne

Sind Barfußschuhe die richtigen Begleiter für Weitwanderungen und auf welchem Weitwanderweg ist die Gefahr des sich auf die Zehen steigens nicht groß? Außerdem: Wie kann ein Weitwanderer seinen ökologischen Fußabdruck klein halten und dennoch Neues und Unbekanntes entdecken?
Die Frage des Schuhwerks habe ich so gelöst, dass ich beide einpackte: einen einen Wanderschuh mit höchst nachhaltigen Materialien und einen Barfußschuh. So sollte sich die Antwort am Weg ergeben. „Wanderschuhe oder Barfußschuhe – ein Wanderschuhtest am Zöllnerweg in der Bretagne“ weiterlesen

Urlaubsidylle und Krisenherd – Mit dem Rad durch die Transkarpaten

Mit dem Rad durch die Transkarpaten im äußersten Westen der Ukraine, einer Region, die näher bei der österreichischen Hauptstadt Wien liegt als das westlichste Bundesland Vorarlberg. Auf der Suche nach der Wildnis in einem Land im Kriegszustand. „Urlaubsidylle und Krisenherd – Mit dem Rad durch die Transkarpaten“ weiterlesen

Mit dem E-Scooter in die Slowakei (anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche)

Die March sieht von hier oben sehr blau aus, obwohl sie als Tieflandfluss gilt und für ihre schlammigen Wasser bekannt ist. Hier oben: Das ist von der wohl steilsten Radbrücke aus betrachtet, die ich kenne. Als „Chuck Norris“-Brücke wurde sie medial berühmt, denn die Slowakei, die diese Brücke errichten ließ, war so unvorsichtig, die Öffentlichkeit zur Abstimmung über den Namen aufzufordern. Ursprünglich als Scherz lanciert, wurde der Action-Haudegen zum Favoriten des Publikums auf Namenssuche. Der offizielle Name ist dann doch ganz brav „Brücke der Freiheit“ geworden. „Maria-Theresia-Brücke“ stand auch zur Wahl. Schließlich regierte die Habsburger-Monarchien einst sowohl  Österreich als auch die Slowakei, die zwei Länder, die die Brücke verbindet. Auch mit Schlosshof und dem gleichnamigen Schloss, das etwa einen Kilometer von der Brücke auf österreichischer Seite liegt, ist Maria Theresia eng verbunden. „Mit dem E-Scooter in die Slowakei (anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche)“ weiterlesen

Im Land der Trolle – Norwegens Süden

Spiegelglatte Wasserflächen, lichte Birken-Kiefern-Wälder, riesige Felsbrocken, die Gletscher vor tausenden Jahren hier abgelagert haben, grassodenbedeckte Holzhäuser und vor allem Stille – so präsentiert sich uns Norwegens Süden an den heißesten Julitagen seit Jahren. Es ist Ferienzeit und angeblich verbringen die Norweger den Sommer gerne im eigenen Land, dazu kommen noch TouristInnen vor allem aus den Niederlanden und Deutschland, die gerne mit Wohnwägen unterwegs sind. Doch trotz Hochsaison begegnen wir nur wenigen Menschen, dafür umso mehr Schafen, die die schmalen Straßen gerne als bequemen Weg nutzen oder am Straßenrand im Schatten rasten. Immer wieder warnen Straßenschilder vor Elchen. Wir bekommen aber leider keinen zu sehen. Nur ihre Hinterlassenschaften finden wir auf Schritt und Tritt bei unseren Streifzügen durch die Wälder. Es gibt sie also!

Foto: © Cornelia Kühhas
Foto: © Cornelia Kühhas

Ruhige Seen und lichte Wälder

Wir befinden uns im Setesdal, das sich von der Setesdalheida rund 230 Kilometer nach Süden, fast bis Kristansand erstreckt. Das Tal wird durch den Fluss Otra geprägt, der seine unterschiedlichsten Gesichter zeigt: Mal fließt er ruhig und breit dahin, bildet kleinere und größere Seen, dann wiederum gibt es Abschnitte, in denen er wilder dahinschäumt und tosende Wasserfälle bildet.

Diejenigen, die das Abenteuer suchen, finden den Nervenkitzel bei Raftingtouren. Beschaulicher geht es an den klaren Seen zu, die im Sommer beliebte Badeplätze sind. So etwa bei Honnevje. Malerisch vor einer steil aufragenden Felswand erweitert sich die Otra hier vor einer kleinen Staustufe zu einem See. Angeblich ist dieser einer der schönsten und beliebtesten Plätze zum Schwimmen in der Gegend. Doch trotz herrlichem Badewetter mit 30 Grad und vorhandener Infrastruktur wie Toiletten ist es erstaunlich ruhig – davon, dass gerade Hauptreisesaison ist, ist kaum etwas zu spüren. Auch bei anderen Touristenattraktionen im Tal treffen wir nur auf wenige Menschen. Wir genießen diese allgegenwärtige Ruhe.

Foto: © Cornelia Kühhas
Foto: © Cornelia Kühhas

Norwegen gewinnt seinen Strom zu 100% aus Wasserkraft, so wird auch die Otra zur Energiegewinnung genutzt. Bei Berdalen, im oberen Flussabschnitt, sticht uns eine gewaltige Staumauer ins Auge. Sie ist 125 Meter hoch – damit als eine der höchsten Staumauern Nordeuropas gepriesen – und staut die Otra zum Vatnedalvatn mit einem Wasservolumen von 1150 Mio. Kubikmetern auf.

Natur für alle

Die NorwegerInnen halten sich gerne in der Natur auf. Sich frei in der Landschaft bewegen zu können, ist den Einheimischen seit jeher ein wichtiges Gut. Während in Österreich das Wegerecht – auch durch die Naturfreundebewegung – erst mühsam erkämpft werden musste, ist in Norwegen das Recht auf freien Zugang zur Natur für alle Menschen seit 1957 sogar gesetzlich verankert. Nach diesem „Jedermannsrecht“ darf man in allen Wäldern, Wiesen und Gebirgen wandern und langlaufen, sein Zelt oder seinen Wohnwagen aufstellen, wo immer es einem gefällt, oder Abkühlung in den zahlreichen Seen suchen. Allerdings sind Regeln zu beachten. So ist all das verboten, was der Natur Schaden zufügt, etwa Offroadfahrten oder das Fällen von Bäumen.

Foto: © Cornelia Kühhas
Foto: © Cornelia Kühhas

Im Sommer kann man das Land auf rund 20.000 Kilometern Wanderwege erkunden, im Winter stehen rund 6.500 Kilometer Wander- bzw. Langlaufrouten zur Verfügung. Erhalten werden sie vom „Norske Turistforening“, dem Norwegischen Wanderverein. Er wurde 1868 gegründet und betreibt auch zahlreiche Hütten im ganzen Land.

Als Besucherin gewinnt man den Eindruck, dass die NorwegerInnen sehr naturverbunden sind. Wie zur Bestätigung ist im Reiseführer zu lesen, dass 1972 in Oslo das weltweit erste Umweltministerium eingerichtet wurde; und Norwegen verfolgt das Ziel, bis 2050 der erste Null-Emissions-Staat der Welt zu werden. Dieses Image wird allerdings dadurch getrübt, dass Norwegen neben Island und Japan kommerziellen Walfang betreibt. Begründet und gerechtfertigt wird dies mit dem Argument, dass insbesondere im hohen Norden des Landes der Walfang jahrzehntelange Tradition hat und quasi Kulturgut ist. Nichtsdestotrotz wird auch die wirtschaftliche Bedeutung des Walfanges betont. In einem aktuellen Zeitungsbericht fordert der Vizechef der norwegischen Organisation für den Verkauf von Walfleisch, Svein Ove Haugland, sogar, dass die Nachfrage nach Walfleisch gefördert werden müsse. Dass der reichste Staat Europas auf wirtschaftliche Erträge durch die Tötung von Walen angewiesen ist, ist schwer nachzuvollziehen.

600 Lachsfarmen

Walfleisch entdecken wir auf keiner Speisekarte oder gar im Supermarkt. Dafür umso mehr Lachs. Dieser wird im großen Stil vor der Küste in Farmen gezüchtet. Norwegen gilt als größter Zuchtlachsproduzent der Welt. Bei der so genannten Aquakultur wachsen die Jungfische in Aufzuchtstationen im Süßwasser heran, danach werden sie in Netzkäfigen im Meer gemästet. Bis zu einer Million Fische können gleichzeitig, auf mehrere Netze verteilt, in einer Anlage leben. Die Aquakultur als Massentierproduktion ist hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen nicht unumstritten. Norwegen ist schon seit Längerem bemüht, die Zucht möglichst umwelt- und tierfreundlich zu gestalten. So werden bereits seit vielen Jahren kaum mehr Antibiotika eingesetzt – die Jungfische werden geimpft. Gesetzlich vorgeschrieben ist auch die Anzahl der Fische, die pro Kubikmeter Wasser gemeinsam gehalten werden dürfen – nämlich 25 Kilogramm. Nachdem Lachse Raubfische sind, fressen sie Fisch. Gefüttert werden sie u.a. mit Fischmehl, das wiederum aus Wildfischen gewonnen wird. Für die Produktion von einem Kilo Zuchtlachs sind vier Kilogramm Fisch nötig. Die Lachsfarmen sind hochmoderne Fischfabriken – jeder Schritt wird elektronisch gesteuert, egal ob Fütterung oder Transport der Jungfische von der Aufzuchtstation in die Mastkäfige. So werden vor Norwegens Küsten eine Million Tonnen Lachs pro Jahr produziert.

Tradition und Kultur

Zurück ins Setesdal. Hier, in einem der größten norwegischen Bauerntäler, besinnt man sich auf die alten Traditionen. Bekannt ist die Silberschmiedekunst, die hier noch gepflegt wird. Der alten Bauernkultur widmen sich mehrere Museen. So etwa das Freilichtmuseum Lisletog in Bykle. Hier wurden elf bis zu 400 Jahre alte Bauernhäuser aus der Gegend zu einem Museumsdorf wiederaufgebaut. Die grassodenbedeckten Holzhäuschen – Wohnhäuser, aber auch eine Schmiede und eine Mühle – vermitteln den BesucherInnen einen authentischen Eindruck vom Leben in früheren Zeiten.

Unterhalb des Museums steht die älteste Kirche des Setesdals. 1619 aus Holz gebaut und außen weiß gestrichen, ist sie für ihre kunstvollen Malereien im Innenraum bekannt. Als „Rosenmalerei“ wird die für diese Gegend typische Kunstform bezeichnet. Mit „Rose“ sind alle Blumen gemeint, auch Ornamente, die als Motive gewählt wurden. Diese ländliche Kunstform lokaler Maler entstand um 1750 im Hallingdal und breitete sich von dort über Künstler, die von Ort zu Ort zogen, aus.

Foto: © Cornelia Kühhas
Foto: © Cornelia Kühhas

Im Setesdal wird im Winter auch Schi gefahren und Langlauf betrieben. Hovden ist das größte Schizentrum der Gegend, schneesicher von November bis März, wie es heißt, und wintersporttechnisch perfekt erschlossen. Ein Sessellift, mehrere Schlepplifte, Abfahrten mit Flutlicht und ein weitläufiges Netz an Langlaufloipen sorgen für das Schivergnügen im Winter. Im Sommer wirkt der Ort mit seinen leer stehenden Hotel- und Hüttendörfern etwas trostlos.

Sherpas aus Nepal bauen Wanderweg

Bei „Norwegen“ denkt man unweigerlich an Fjorde. Einer der größten ist der Lysefjord. Im Südwesten bei Stavanger gelegen, zieht er sich rund 40 Kilometer ins Landesinnere, umrahmt von bis zu 1.000 Meter aufragenden Felsen. Der beeindruckendste Felsen – und mit an die 300.000 BesucherInnen pro Jahr DIE Touristenattraktion der Region – ist der Preikestolen, der „Predigerstuhl“. Hierbei handelt es sich um eine Felskanzel, ein Plateau, das ca. 25 mal 25 Meter misst und 604 Meter steil in den Fjord abfällt. Eine mehrstündige Wanderung führt zu diesem spektakulären Aussichtspunkt. Bis vor kurzem ging es über einen recht felsigen Weg, der eine entsprechende Ausrüstung erforderte. 2013 haben sich die Norweger Hilfe aus Nepal geholt, um den Weg zum Preikestolen auszubauen und quasi zu „entschärfen“: 14 Sherpas wurden eingeflogen, um den schmalen Pfad zu verbreitern und bequemer begehbar zu machen. Die Rechnung der TouristikerInnen ist aufgegangen: Die Besucherzahlen haben sich erhöht …

Foto: © Cornelia Kühhas
Foto: © Cornelia Kühhas

Ölmetropole Stavanger

Wo der Lysefjord sich zum Meer hin öffnet, liegt Stavanger, die größte Stadt der Region. Als „Ölmetropole“ Norwegens und Sitz von etwa 70 Fischkonservenfabriken gilt sie als reichste Stadt des Landes. Wer hier allerdings Wolkenkratzer à la Kuwait erwartet, irrt.
In Gamle Stavanger, der Altstadt, und rund um das natürliche Hafenbecken findet man die typischen weißen und bunten Holzhäuschen, Einheimische und TouristInnen flanieren durch die Gässchen oder treffen sich in den Gastgärten am Hafen. Eine gemütliche Stadt – doch die Ruhe wird immer wieder durchbrochen durch Kreuzfahrtschiffe, die hier Halt machen. In diesem kleinen Hafenbecken wirken die mehrstöckigen Schiffe überdimensioniert und stören den Blick auf die malerische Stadt. Einheimische beklagen auch, dass die Altstadt von den Kreuzfahrtgästen „überschwemmt“ wird, diese machten einen schnellen Rundgang durch die Stadt, die wenigsten konsumierten oder kauften etwas, die ansässige Wirtschaft profitiere also kaum von ihnen.

Foto: © Astrid Plank
Foto: © Astrid Plank

Autorin Cornelia Kühhas arbeitet für die Naturfreunde Internationale – respect.

Im Namen der Schildkröte

© David Novillo
© David Novillo

“Es gibt so Wahnsinnige, die nur wegen der Schildkröten herauskommen. Und wenn die eine entdecken, dann holen sie sie aus dem Meer, halten sie an einem Bein hoch, posen damit herum, machen Fotos und zeigen die dann stolz auf Facebook ihren Freunden!” Davids Stimme überschlägt sich, sein Spanisch wird schneller, so schnell, dass ich nur noch hoffen kann, es richtig verstanden zu haben. Aber eigentlich will ich das gar nicht verstehen (solche *mirfehlendieworte*!)  – schon gar nicht, nachdem ich selbst vollkommen aus dem Häuschen war, als mein Tauchlehrer David Novillo unter Wasser plötzlich seine Hand ausgestreckt und mit dem Finger nach oben gedeutet hat: Eine Schildkröte! Über mir!

Und ich war nicht die Einzige: Kollegin Anja ist beim Ruf “Schildkröte” vom Boot ins Meer gesprungen, um mit einem der “GreenGirls”, wie David und sein Team die sanften Riesen liebevoll nennen, ein Weilchen mitzuschwimmen …

Zwölf dieser GreenGirls haben David und seine Kollegen seit 2004 betreut: “Wir wachen über den Tieren, kontrollieren ihren Wachstum”, erklärt er mir, “und wir retten sie, falls sie einen Unfall oder andere Schwierigkeiten hatten.” Von letzterem sind wir heute Zeugen geworden: Ein “grünes Mädel” hatte sich beim Plastikmüll, der – wie so oft – im Meer gelandet ist, geschnitten und musste – auch wie so oft – zur medizinischen Versorgung gebracht werden.

Tauchlehrer David Novillo © Doris Neubauer
Tauchlehrer David Novillo © Doris Neubauer

Derzeit gibt es sechs Stück dieser Chelona Mida in Puertito de Adeje im Süden Teneriffas, dort in der touristischen Region der kanarischen Insel, wo auch noch immer umstrittene Walbeobachtungsfahrten angeboten werden. Und wo in der Hochsaison täglich mehr als 150 Menschen mit Booten zur Bucht fahren, um dort zu schnorcheln, zu tauchen, die Unterwasserwelt zu berühren, lautstark zu feiern – und leider gar nicht sorgsam mit der Natur umzugehen. Ebenso verhalten sich leider auch die acht privaten Schnorchelboote, die Touristen alle vier Stunden in die Meeresregion karren.

Über 150 Menschen fahren regelmäßig in das Gebiet, um zu tauchen und zu schnorcheln © Doris Neubauer
Über 150 Menschen fahren regelmäßig in das Gebiet, um zu tauchen und zu schnorcheln © Doris Neubauer

Auch wenn es sich nach wenig anhören mag, sechs Schildkröten sind in dieser Region schon ein positives Zeichen und Verdienst, der David und seinen mittlerweile 10 Kollegen der privaten Non-Profit-Organisation Oceáno Sostenible zuzusprechen ist. 2004 hat der PADI Tauchinstrukteur gemeinsam mit anderen in einem Gebiet von 50m² begonnen, eine Meeresschutzzone einzurichten, um die Flora und Fauna der Region von einer zerstörerischen, nicht einheimischen Seeigelplage zu befreien und wieder zu regenerieren. Außerdem arbeitet die Organisation in einem SeaLab, wo sie wissenschaftliche Daten sammelt und auswertet. Mittlerweile hat sich das Gebiet vervielfacht und ist auf über 100.000m² angewachsen. Die Seeigel sind unter Kontrolle, und die sechs Schildkröten sind nicht die einzigen Zeichen, dass sich die Unterwasserwelt wieder etwas erholt: Seepferdchen oder Barrakudas sind bei den Tauch- und Schnorchelgängen zu entdecken.

Doris vor ihrem Tauchgang © Doris Neubauer
Doris vor ihrem Tauchgang © Doris Neubauer

Damit gibt sich Oceáno Sostenible aber natürlich nicht zufrieden – die Arbeit geht weiter: “Unsere wichtigste Arbeit ist es, das Verantwortungsbewusstsein und den Respekt der Tauchzentren und privaten Taucher gegenüber den Schildkröten zu erhöhen”, erklärt mir David später, “vor allem, weil wir täglich mehre Male dort hin fahren.” Seine Non-Profit-Organisation selbst hat mit dem FlyOver Tauchunternehmen, das von der Inselregierung und dem Fremdenverkehrsamt Turismo de Tenerife unterstützt wird, ein spezielles Angebot für Touristen geschaffen: Damit auch Anfänger die Unterwasserwelt in Puertito de Adeje kennen lernen können, begleiten erfahrene Taucher wie David Leute ohne Erfahrung – wie mich – nach unten. Die eine Hand auf der Nase (zum Druckausgleich), die andere gehalten von David oder einem seiner Kollegen gibt es das Taucherlebnis sozusagen im Schnelldurchgang – und man erfährt noch dazu etwas über die Unterwasserwelt der Region. Und das Beste: 10 Prozent der Gewinne von FlyOver gehen wieder an Projekte von Oceáno Sostenible.

© Doris Neubauer
© Doris Neubauer

Und Projekte gibt es genug:  Es geht nämlich bei Oceáno Sostenible nicht nur darum, Touristen einen nachhaltigen Umgang mit der (Unter-)Wasserwelt zu zeigen, sondern auch Einheimischen – vor allem den Kindern. Um das auch den Kleinen bewusst zu machen, werden ab September wieder Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen in das ebenfalls entstandene Maritime Lernzentrum geladen. Und sie werden kommen – wie schon die über 900 Kinder und Jugendlichen in der Vorsaison, mit denen David gearbeitet hat. Der gibt mir zum Schluss übrigens noch ein Zitat der native americans auf den Weg mit: “Das Land ist nicht ein Erbe unserer Eltern, es ist ein Erbstück für unsere Kinder”… auch das Wasserland der Schildkröten.

Reisebloggerin Mrs. Berry war ebenfalls dabei & hat geniale Unterwasser-Bilder und ein Video gemacht.

Wer einen FlyOver-Tauchgang versuchen möchte, meldet sich am besten über die Website bei David und seinem Team. Über das Tauchen könnt Ihr auch bei meiner Kollegin Anja von happybackpacker.de weiterlesen. Nicht in freier Wildbahn, aber Schildkröten (und mehr) gibt es übrigens auch im Loro Parque im Norden Teneriffas zu sehen.

Offenlegung: Danke an Condor, GCE und Turismo de Tenerife für die Einladung. Die Meinungen und Ansichten in der Geschichte bleiben meine eigenen.

Die „Tour d’horizon“ – ein Modellangebot zum Kennenlernen einer Landschaft des Jahres [de/fr]

Version française au-dessous 

Natur – Kultur – Geschichte – Begegnungen am Oberrhein

Region Oberrhein © NFI
Region Oberrhein © NFI, Anita Pinter

Als ich den Auftrag erhielt, bei der Modellreise Tour d’horizon der Naturfreunde Internationale (NFI) in der „Landschaft des Jahres 2013/14 Oberrhein“ als Dolmetscherin mitzuwirken, konnte ich mir zuerst einmal nicht recht vorstellen, was den Reiz einer Tour d’horizon in dieser Region ausmachen sollte. Die Landschaft des Jahres Oberrhein ist ein langgestrecktes Gebiet im Dreiländereck ungefähr zwischen den großen Städten Straßburg, Karlsruhe und Basel. Das Gebiet ist Lebensraum von sechs Millionen Menschen auf 21.500 km2. Es wirkt auf den ersten Blick wie ein enges Netz von Städten, der Rhein wird wasserwirtschaftlich genutzt, immer wieder stechen Kraftwerksbauten ins Auge, und auch Industrie gibt es nicht wenig in der Region. Zu beiden Seiten des Flusses verlaufen streckenweise stark frequentierte Autobahnen. Die Region ist auch weitgehend touristisch erschlossen – was sollten da die Naturfreunde im Rahmen einer Tour d’horizon Besonderes anbieten, dachte ich mir.

Ich wurde allerdings schnell eines Besseren belehrt. Den Naturfreunden aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz ist es gelungen, ein Programm für eine Entdeckungsreise durch ein Gebiet auszuarbeiten, das eben doch nicht nur aus Städten und Straßen und Bahnlinien, Industrie und Kraftwerken besteht, sondern auch über bemerkenswerte Naturschätze in attraktiven Landschaftsräumen verfügt, z. B. in den Vogesen, im Schwarzwald, in den Rheinauen etc. – und das alles in unmittelbarer Umgebung der Städte.

Besonderheiten des Modells „Tour d’horizon“

Die „Tour d’horizon“, die von der NFI bisher in sechs Landschaften des Jahres durchgeführt wurde, ist ein grenzüberschreitendes Reiseangebot und war als solches zum jeweiligen Zeitpunkt immer neuartig. So auch diesmal. Mit der Tour d‘horizon wollen die Naturfreunde nicht nur Natur, Kultur und Geschichte einer „Landschaft des Jahres“ bekannt machen, sondern – im Sinne eines nachhaltigen Tourismus – diese auch als Lebensraum erschließen: durch Begegnungen mit engagierten AkteurInnen und BewohnerInnen, durch das Kennenlernen von traditionellen und modernen Wirtschaftszweigen. Dabei sollen keineswegs die Probleme der Region ausgespart werden.

© NFI
© NFI, Anita Pinter

Die Tour d’horizon am Oberrhein – meine persönlichen Highlights

Moderne Technik und altes Handwerk: Zu den Höhepunkten der Reise zählten für mich die Treffen mitNaturfreunden, die sie sich für ihre Region engagieren, sei es durch Initiativen im Energiebereich, sei es bei der Bewahrung traditionellen Handwerks. Beeindruckend der Naturfreund Müllerschön, der beispielhafte Initiativen im Bereich modernster Windenergietechnologie umsetzt, und als Kontrapunkt André Haeberlé, ein der Tradition verpflichteter Holzschuhmacher, dem es durch Engagement, Dynamik und Persönlichkeit gelingt, ein altes Handwerk weiterleben zu lassen.

Weinkultur, exotische Fauna und Flora: Der „Kaiserstuhl“ ist ein sonnendurchfluteter Teil des Oberrheingebietes, nahe der sehenswerten Stadt Breisach. Er ist vulkanischen Ursprungs und bietet hervorragende Voraussetzungen für den Weinbau. Das wurde uns anschaulich vor Augen geführt: zuerst durch eine Kellerführung, dann durch eine Weinverkostung und schließlich durch eine Weinbergwanderung. Die für die Gegend charakteristische Pflanzen- und Tierwelt ist mediterran, sogar Kaktusfeigenbäume konnten wir bestaunen, geleitet von einem botanisch und zoologisch bewanderten Kellermeister – ein wirklich schöner und informativer Nachmittag.

Weinberge © NFI
Weinberge © NFI, Anita Pinter

Geschichte und Baukunst: Städte wie Karlsruhe, Straßburg, Colmar und Basel sind immer eine Reise wert und brauchen vielleicht keine Tour d’horizon, um entdeckt zu werden. Wenn aber durch kompetente BegleiterInnen – NaturfreundInnen und andere – besondere Schwerpunkte herausgegriffen, geschichtliche Zusammenhänge zwischen den Städten der Region herausgearbeitet, verständlich gemacht und teilweise vor sehr persönlichem Hintergrund kommentiert werden, hat das einen ganz speziellen Reiz.

Colmar © NFI
Colmar © NFI, Anita Pinter

Wandern und Natur: Die Region ist reich an Schutzgebieten und generell ein wunderbares Gebiet für Naturliebhaber und Wanderfreudige. Zwar haben wir bei unseren Wanderungen keine Luchse, Wildkatzen oder Biber angetroffen, die sich hier wieder angesiedelt haben. Und auch Lachse haben sich bei unserem Besuch der Fischtreppe in Gambsheim nicht gezeigt. Trotzdem hatten wir Glück und konnten Vertreter einiger anderer Fischarten dabei beobachten, wie sie sich, gegen die Strömung des Rheins ankämpfend, den ihnen vorgegebenen Weg flussaufwärts bahnten – ein beeindruckendes Schauspiel.

Wandern in der Natur © NFI
Wandern in der Natur © NFI, Anita Pinter

Die „Green City“ Freiburg: Anwendung von Solarenergie als Schwerpunkt, nachhaltiges Energiemanagement, zukunftsfähige Mobilität, Natur als städtisches Kapital, Initiativen und Bürgerbeteiligung, Innovationsfreudigkeit – das sind u.a. die Ingredienzien der kommunalen Umwelt- und Klimaschutzpolitik in Freiburg. Nach einer Einführung in einer Innovationsagentur ermöglichte uns eine alternative Stadtführung, die fast lautlos auf begrünten Gleisanlagen dahingleitenden Straßenbahnen, die Vorteile von Tempo 30 in weiten Teilen der Stadt, die beeindruckenden Fahrradparkanlagen am Bahnhof und Vieles Andere kennenzulernen, was den Namen „Green City“ rechtfertigt. Dazu zählt natürlich auch der Stadtteil Vauban, in dem Bürgerengagement, Bauen in der Gemeinschaft und umweltbewusstes Leben großgeschrieben werden.

Stadtteil Vauban in Freiburg © NFI
Stadtteil Vauban in Freiburg © NFI, Anita Pinter

Geselligkeit und Kulinarik: Eine Mischung aus französischer Raffinesse und badisch-schweizerischer Bodenständigkeit charakterisiert die Küche der Region. Beispielhaft vor Augen geführt wurde uns das vor allem in zwei Naturfreundehäusern, „Moosbronn“ in Deutschland und „Les Jonquilles“ in Frankreich. In familiärer Atmosphäre erfuhren dort die ReiseteilnehmerInnen im Gespräch mit ortsansässigen NaturfreundInnen viel über die Potenziale und auch über die Probleme der Region Oberrhein. So kamen wir auch völlig improvisiert in den Genuss eines beeindruckenden Vortrags über die Umweltbildungsarbeit der Naturfreunde Baden – absolut nachahmenswert.

Naturfreundliches Beisammensein © NFI
„Naturfreundliches“ Beisammensein © NFI, Anita Pinter

Soweit meine persönlichen Highlights. Sicher gab es für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer andere spezielle Höhepunkte. Und sicher gab es auch da und dort Programmteile, die nicht so gelungen waren. Hilfreich bei der Bewertung der Reise ist das engagierte Feedback der ReiseteilnehmerInnen. Sie kamen aus der Region, aus anderen Regionen der an der Landschaft des Jahres beteiligten Länder und aus Österreich und waren sich, trotz punktueller Kritik und konstruktiven Verbesserungsvorschlägen, einig, dass die Tour d’horizon Oberrhein eine sehr positive Erfahrung war.

Als anfängliche Skeptikerin, die eines Besseren belehrt wurde, kann ich Tour d’horizon all jenen wärmstens empfehlen, die die Landschaft des Jahres kennenlernen wollen und nicht wissen, wo anfangen und wo aufhören. Alle Beteiligten waren überzeugt, dass eine Wiederholung dieser Reise im nächsten Jahr wünschenswert wäre.

Wir bedanken uns bei Ingeborg für diesen Beitrag.

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Mag. Ingeborg Pint ist diplomierte Dolmetscherin für Französisch und war von 1992-2006 Projektkoordinatorin der „Landschaften des Jahres“ der Naturfreunde Internationale (NFI). Sie hat in vergangenen Landschaften des Jahres fünf Tour d’horizons mitgestaltet und als Reiseleiterin geführt. Derzeit ist sie ehrenamtliche Afrika-Referentin der NFI und als solche für die kontinuierliche Betreuung der afrikanischen Naturfreunde-Organisationen zuständig.

Seit September 2013 freuen wir uns außerdem, Ingeborg zu unseren StammautorInnen zählen zu dürfen.

Für weitere Informationen, bei Interesse und Voranmeldung zur Tour d’horizon (Juni/Juli 2014) in die „Landschaft des Jahres 2013/14 Oberrhein“ wenden Sie sich bitte an Anita Pinter (anita.pinter@nf-int.org).
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Le « Tour d’Horizon » –
un voyage modèle pour découvrir un « Paysage de l‘Année »

Nature – Culture – Histoire – Rencontres sur le Rhin supérieur

Quand l’Internationale des Amis de la Nature (IAN) me demanda d’accompagner comme interprète le voyage modèle « Tour d’Horizon » dans le « Paysage de l’année 2013/14 Vallée du Rhin supérieur », je ne voyais d’abord pas ce que pourrait être l’attrait d’un Tour d’Horizon dans cette région. Le Paysage de l’Année Vallée du Rhin supérieur est une région allongée au carrefour de trois pays, à peu près entre les grandes villes Strasbourg, Karlsruhe et Bâle. Environ six millions de personnes vivent ici sur 21 500 km2. À première vue c’est un dense réseau de villes, le Rhin est fortement mis à contribution pour la fourniture d’énergie hydroélectrique, des centrales et barrages se dressent à de nombreux endroits, et les installations industrielles ne manquent pas dans la région. Des deux côtés du fleuve il y a des autoroutes très fréquentées. Et c’est en grande partie une région où le tourisme est très développé. Quoi de spécial les Amis de la Nature pourraient-ils  proposer pour un Tour d’Horizon dans cette région ? – me demandai-je.

Très rapidement je compris que j’avais tort. Les Amis de la Nature d’Allemagne, de France et de Suisse on réussi à concocter un programme de découvertes dans une région qui, contrairement à ce que j’avais pensé, n’est pas uniquement faite de villes , routes, voies ferrées, industries et centrales électriques, mais qui dispose aussi de trésors naturels dans de très beaux paysages, par exemple dans les Vosges, en Forêt Noire, dans les dépressions rhénanes, etc. – et tout ceci à proximité immédiate des villes.

© NFI
© NFI

Le modèle « Tour d’Horizon »

Déjà organisé dans six Paysages de l’Année, le « Tour d’Horizon » de l’IAN est un voyage transfrontalier, et à ce titre il a toujours été innovateur. Le Tour d’Horizon permet aux Amis de la Nature de faire connaître non seulement la nature, la culture et l’histoire d’un Paysage de l’Année, mais – dans l’esprit du tourisme durable – de sensibiliser aussi pour la région comme territoire de vie : par des rencontres avec des acteurs engagés de la région, par la découverte d’activités économiques modernes et traditionnelles, tout ceci sans faire oublier les problèmes de la région en question.

Le Tour d’Horizon sur le Rhin supérieur – mes coups de cœur

Technologie moderne et artisanat traditionnel : Parmi les moments forts du voyage ont compté pour moi les rencontres avec des Amis de la Nature qui s’engagent pour leur région, soit par des initiatives dans le domaine de l’énergie, soit par la sauvegarde d’un artisanat traditionnel. Les initiatives exemplaires de l’Ami de la Nature Müllerschön relatives aux technologies les plus récentes de production d’énergie éolienne ont de quoi impressionner, tout comme, en contrepoint, André Haeberlé, sabotier attaché à son métier traditionnel qu’il réussit à maintenir en vie grâce à son engagement, son dynamisme et sa personnalité.

Patrimoine viticole, faune et flore exotiques : Le Kaiserstuhl est une contrée ensoleillée dans la région du Rhin supérieur, à proximité de la belle ville de Breisach. Il est d’origine volcanique et favorise la viticulture. Nous avons pu nous en convaincre : d’abord grâce à une visite de caves, ensuite en dégustant les vins et finalement en marchant dans les vignobles. La flore et la faune du Kaiserstuhl sont méditerranéennes, nous avons même pu admirer des figuiers de barbarie – une après-midi agréable et intéressante, animée par un maître de chai très versé aussi en botanique et zoologie.

Histoire et architecture : Des villes comme Karlsruhe, Strasbourg, Colmar et Bâle valent toujours un voyage et peuvent sans aucun doute se découvrir aussi sans un « Tour d’Horizon ». Mais lorsqu’on est guidés par des accompagnateurs et accompagnatrices compétents – Amis de la Nature et autres – qui font partager leur passion pour leur région, font comprendre les interactions entre les villes de la région et les liens historiques, tout en parlant aussi de leur propre biographie, c’est d’autant plus enrichissant.

Randonnée et nature : La région est riche en aires protégées et d’une manière générale un eldorado pour les amoureux de nature et de randonnée. Il est vrai que pendant nos randonnées nous n’avons vu ni lynx, ni chats sauvages ni castors – tous des espèces revenues dans la région. Et aucun saumon ne s’est montré lors de notre visite de la passe à poissons de Gambsheim. Mais nous avons eu la chance de pouvoir observer des spécimens d‘autres espèces se frayer leur chemin vers l’amont, luttant contre le courant du Rhin – un spectacle impressionnant.

Freiburg, la « Green City » : Priorité pour l’énergie solaire, gestion durable de l’énergie, mobilité viable, la nature comme capital urbain, participation citoyenne et innovation – voilà quelques ingrédients parmi d’autres de la politique municipale de Fribourg en Allemagne, en matière d’environnement et de protection du climat. Après une introduction dans les locaux d’une agence d’innovation, une visite alternative de la ville nous a permis de faire connaissance avec les trams silencieux glissant sur des pistes végétalisées, les avantages des vastes zones 30, les impressionnants parkings vélos près de la gare et avec bien d’autres réalisations qui justifient la désignation « ville verte ». À ne pas oublier le quartier Vauban, où les habitants s’attachent à l’engagement citoyen, à la construction collective et aux modes de vie respectueux de l’environnement.

Vauban en Freiburg © NFI
Vauban en Freiburg © NFI

Convivialité et cuisine du terroir : Un mélange de raffinement et de rusticité caractérise la cuisine de la région. Nous en avons surtout fait l’expérience dans deux Maisons des Amis de la Nature, « Moosbronn » en Allemagne et « Les Jonquilles » en France. Dans une ambiance conviviale et amicale les participants au voyage ont beaucoup appris des Amis de la Nature locaux, sur leur région, ses potentialités et ses problèmes. Et nous avons même pu bénéficier d’une présentation spontanée et impressionnante des activités d’éducation environnementale des Amis de la Nature du Bade, tout à fait exemplaires.

Voilà donc mes coups de cœur du voyage. Chaque participante et chaque participant auront certainement retenu leurs propres points forts. Et certainement il y a eu aussi des éléments moins réussis dans le programme. Dans l’évaluation du voyage le feedback engagé des participants joue un rôle important. Ils étaient venus de la région, d’autres régions des pays participant au Paysage de l’Année et d’Autriche ; tous ont été unanimes pour dire que, malgré quelques points de critique et des propositions constructives d’amélioration, le Tour d’Horizon a été une expérience très positive.

Sceptique au début et détrompée par la suite, je recommande vivement le Tour d‘Horizon à tous ceux et à toutes celles désireux de découvrir le Paysage de l’Année mais n’ayant pas de repères. Tous les participants ont été convaincus qu’il serait souhaitable de répéter le voyage l’année prochaine.

Ingeborg Pint
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Ingeborg Pint est interprète diplômée de français et a été coordinatrice du « Paysage de l’Année » de 1992 à 2006. Elle a coorganisé et accompagné des Tours d’Horizon dans cinq Paysages de l’Année. Actuellement elle est responsable au siège de l’IAN des contacts avec les organisations africaines d’Amis de la Nature.

Si vous souhaitez obtenir plus d’informations sur le Tour d’horizon (juin/juillet 2014) dans le « Paysage de l‘année 2013/2014 Vallée du Rhin supérieur » ou éventuellement vous préinscrire, veuillez contacter Anita Pinter (anita.pinter@nf-int.org).