Travelling respectfully. Tourism for sustainable development?

„A Good Life for All!” is the central goal of the Agenda 2030. 2015, the 17 goals for an economically, ecologically and socially sustainable development for our planet were created and adopted by the United Nations. Since the tourism industry is the biggest and fastest growing economic sector, it needs to contribute towards a sustainable development. That this can be an achievable goal, we would like to show you in the next weeks during our campaign “Travelling respectfully. Tourism for sustainable development?”, showing you specific examples about #travellingfair.

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Travelling respectfully. Tourism for sustainable development?

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 „A Good Life for All!”, ein gutes Leben für alle, das ist das zentrale Ziel der Agenda 2030. Im Jahr 2015 wurden 17 Ziele für eine wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung unserer Erde formuliert und von den Vereinten Nationen verabschiedet. Als der weltweit größte und am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig ist auch die Tourismuswirtschaft gefordert, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Dezidiert wird der Tourismus in der Agenda 2030 in den Zielen 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, 12 „Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster“ und 14 „Leben unter Wasser“ genannt und in die Verantwortung genommen.

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Durch Selbstbestimmung unterwegs zur Unabhängigkeit daheim?
 Von der Emanzipation allein reisender Frauen

von Marie-Luise Buchinger & Harald A. Friedl

Von pauschal zu individual: Als Touristinnen legen Frauen einen klaren Trend vor und entscheiden sich immer öfter dazu, alleine zu verreisen. Die von Daheimgebliebenen geäußerten Sicherheitsbedenken dazu sind zwar gut gemeint, aber längst nicht mehr zeitgemäß. Hinter der Reise alleine steckt ein hochemanzipativer Effekt für Frauen: Sie fühlen sich nach der Reise eigenständiger, unabhängiger und gelassener, behauptet Marie-Luise Buchinger im Rahmen ihrer Bakkalaureatsarbeit für das Studium „Gesundheitsmanagement im Tourismus“. Dazu befragte sie neun Frauen im Alter von 22 bis 60 Jahren mit entsprechenden Reiseerfahrungen auf allen Kontinenten. Der Effekt weiblicher Emanzipationsförderung infolge der alleine unternommenen Reisen wurde anhand der Parameter Eigenständigkeit, Unabhängigkeitsgefühl und Problemlösungsstrategie gemessen. Entstanden ist dieses Forschungsinteresse durch persönliche Reiseerfahrungen der Autorin, die nachhaltige weibliche Emanzipationsförderung von Frauen im Bildungsbereich auf ihrer weiteren Agenda hat.

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Community Based Tourism als Zukunftschance für junge Menschen in Gambia | Community Based Tourism – Creating opportunities for young people’s future in The Gambia

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Gambia gehört zu den weltweit am wenigsten entwickelten Ländern. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und der Tourismus. 60 Prozent der Bevölkerung sind unter 25 Jahre alt, die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. Armut und fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten sind einer der Hauptgründe, warum immer mehr – vor allem junge – Menschen das Land verlassen.

Die Initiative Youth Empowerment Project (YEP) möchte die Zukunftschancen insbesondere für junge Menschen im Land verbessern. YEP verfolgt einen marktorientierten Ansatz und zielt darauf ab, die bestehenden Systeme, Strukturen und Dienstleistungen der Jugendförderung zu stärken, um Arbeitsplätze zu schaffen. Ziel ist es, die Fähigkeiten der Jugendlichen entsprechend den Marktanforderungen zu verbessern. Das Projekt bietet Jugendlichen, die an einem Einstieg in die gewerbliche Landwirtschaft, in den Dienstleistungssektor oder in den Tourismus interessiert sind, neue Berufschancen und damit Zukunftsperspektiven.

Ein Schwerpunkt ist die Ausbildung von jungen Frauen und Männern als „Community Based Tourism TrainerInnen“. ISATOU FOON ist die erste junge Frau, die diese Ausbildung erfolgreich absolviert hat. Im Interview spricht sie über ihre Motivation und ihre Ziele:

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Das Kankurang-Festival in Janjanbureh (Gambia) | The Kankurang Festival in Janjanbureh (The Gambia) | Le Festival du Kankourang à Janjanbureh (Gambie)

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Das Kankurang-Festival in Janjanbureh (Gambia) – Die Landschaft des Jahres als Katalysator

von Ingeborg Pint

Schon zum zweiten Mal besuchten Naturfreundinnen und Naturfreunde – anlässlich einer Gruppenreise der Naturfreunde Baden (Deutschland) in die Landschaft des Jahres Senegal/Gambia – das Kankurang-Festival in Janjanbureh (Gambia). Diesmal dauerte es drei Tage, von Freitag 18. bis Sonntag 20. Januar 2019. Höhepunkt war der Samstag-Abend mit den Präsentationen von 15 Gruppen – „echten“ Kankurangs und anderen Maskenfiguren wie Zimba, Fairy, Kumpo oder Hunting Devil und andere. Das Rahmenprogramm umfasste geführte Touren in und um Janjanbureh sowie Handwerks- und Koch-Workshops.

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Vielfältige Eindrücke und herzliche Begegnungen |Unforgettable moments and heartfelt encounters |Une expérience riche en impressions et rencontres

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Vielfältige Eindrücke und herzliche Begegnungen: meine Reise nach Gambia und Senegal im Januar 2019

von Brunhilde Schöll (Naturfreunde Baden, Deutschland)

Ich bin zurück von einer Reise, die mich unglaublich bewegt hat. Eine Reise mit den Naturfreunden Baden in den Senegal und nach Gambia.

Eine Verbindung der NaturFreunde Deutschland mit dem Senegal besteht schon seit Jahren. Aber letztes Jahr ist das fast Unglaubliche gelungen: Eine Region in Gambia und im Senegal wurde von der Naturfreunde Internationale zur „Landschaft des Jahres“ erklärt. Anlässlich ihrer Eröffnung fand letztes Jahr im Januar eine Reise durch die Landschaft des Jahres statt.

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