”Es ist nie zu spät, um wieder die Schulbank zu drücken.”, hat sich Armin Hermann 2008 gedacht, als er am ITM (International Tourism & Management College) in Niederösterreich mit einem College-Lehrgang Tourismus und Freizeitwirtschaft begann. Nach mehr als 10 Jahren touristischer Arbeit in Thailand und weiteren 5 Jahren als UNO-Blauhelm im Nahen Osten wollte er nun nicht nur seine eigene Welt, sondern auch die Welt des Tourismus zum Besseren bewegen.
Mit Unterstützung des Teams von respect - Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung in Wien, verwirklichte Armin im Sommer 2009 in Südost-Asien eine Studie zum Thema “Tourismus und Wasser”. In einer 4-monatigen Reise entlang des Mekong oder “Mutter aller Wasser”, versuchte Armin zu ergründen, wie sich das Leben am Fluss und der Tourismus besser in Einklang bringen lassen können.
“Ich wollte bereits vor zehn Jahren gegen den Höllenlärm der Schnellboote auf dem so melancholisch ruhigen Mekong protestieren…” sagt Armin. Vielleicht sind diese Studie und der Tourismusblog die Möglichkeit diese und andere Probleme des Tourismus am großen Fluss in die Öffentlichkeit zu bringen und so zu einem Umdenken beizutragen.
Nach dem Kurzstudium Tourismus und Freizeitwirtschaft bleibt Armin Hermann nun der Tourismusentwicklung treu. Armin berichtet seit Jänner 2011 aus dem Oman über Initiativen und Herausforderungen im Tourismus. Die Mekongregion und die arabische Halbinsel könnten nicht unterschiedlicher sein; dennoch finden sich viele gemeinsame Nenner im Bestreben um nachhaltige Tourismusentwicklung.
Marcus Bauer hat das Angebot, in Indien beim Aufbau von Tourismus-Projekten mitzuwirken, gerne angenommen.
Ein Projektpraktikum im Rahmen des Masterstudiengangs Nachhaltiger Tourismus an der FH Eberswalde hatte ihn 2005 zum ersten Mal in den bevölkerungsreichsten Bundesstaat Indiens, nach West-Bengalen, geführt. Beeindruckt, wie gelungenTourismus dort zur Unterstützung von Naturschutz und ökonomischer Entwicklung eingesetzt wird, hat er seinem Praktikumsgeber die Treue gehalten. “International war die Organisation kaum bekannt, und das hielt ich für ungerechtfertigt. Also habe ich nach dem Praktikum auf Konferenzen von meinen Erfahrungen berichtet und den Kontakt zu gleichgesinnten Partnerorgansationen gesucht.” Seit September 2007 ist Marcus in Ost-Indien, und arbeitet dort mit Dorfgemeinschaften am Aufbau von nachhaltigen Tourismusprojekten und an deren Vermarktung. „Der Tourismus und die Gesellschaft in Indien entwickeln sich sehr dynamisch, ich kann hier viel lernen. Was ich an der Uni über Entwicklungszusammenarbeit und Tourismus in ländlichen Regionen gehört habe, kann ich hier in der Realität anwenden. Die Voraussetzungen sind faszinierend: Ein Biodiversitäts-Hotspot mit Hochgebirge und Küste, besiedelt von Hunderten verschiedenen ethnischen Gruppen. Hier kann man direkt sehen, ob die Theorie der Praxis standhält.”, so Bauer.


Hi Marcus,
super, dass Du jetzt auf der 1. Seite bist! Freu mich auf weitere Nachrichten.
Viele Grüße aus Wien an Dich und die Family,
Mithra
Ein wunderbarer Anfang. Möge euer Projekt von ganz vielen Reisenden wahrgenommen werden und einen Anstoß in die richtige Richtung geben. Ich freue mich auf mehr.
Renate